Geschichte des T.C.A.

Hier könnt Ihr nachlesen, wie der Tip Club Arnsberg entstanden und was seither im Club so alles passiert ist... ;)

Historia von der Entstehung und Geschichte des Tip Clubs Arnsbergs

2009 2008 2007 2006 2005

2004 2003 2002 2001 2000 1999 1998 1997 1996 1995

Buch I, Kapitel 1: Und es begab sich,

Tip Club Arnsberg

dass anno 1995 in einer Kleinstadt namens Arnsberg in einem kleinen anschaulichen Gymnasium, dem Mariengymnasium, drei Formel 1- Verrückte weniger am Geschichtsunterricht interessiert waren als an der Formel 1 und deshalb beschlossen, erstmals auf F1- Ergebnisse zu tippen. Dies waren Marc, Alex und Fliege. Im selben Schuljahr, die drei waren damals in der 10. Klasse, entwickelte Alex die Grundzüge des genialen Tippsystems. Gegen Ende der Saison kamen dann auch die restlichen Gründungsmitglieder auf den Geschmack einer solch illustren Tipprunde.

Buch I, Kapitel 2: Eine kleine Tipprunde formierte sich.

In der folgenden Saison, Formel 1- Saison 1996, wurde dann regelmäßig getippt. Zeitzeugen für den Anbruch eines neuen Äons, welches der Menschheit bevorstand, sind alte Klassenhefte, Einkaufszettel und ähnliches. Hauptsache man hatte einen Zettel auf dem man den Tipp pünktlich vor dem Rennwochenende abgeben konnte. Schon damals galt der Abgabetermin vor der ersten Trainingssitzung. Es entstand allmählich die Tip Gemeinschaft Arnsberg (T.G.A.), die ihre Diskussionen immer noch zumeist in Klassenzimmern des Maariengymnasiums abhielt (nun auch nicht mehr nur in Geschichsstunden, auch andere Fächer erwiesen sich als weniger reizvoll als die Formel 1).

Buch I, Kapitel 3

Im selben Jahr fand die erste Clubfahrt, obwohl man ja eher Gemeinschaftsfahrt sagen sollte, zum Grand Prix nach Spa in Belgien statt. Mit von der Partie waren Marc, Alex mit dem Sappmobil, Bort, Heymer, Oliver und Fliege. Die Gemeinschaft bewies dort direkt ihre elitären Züge. Vor allem im Erringen von Souvenirs. Nicht nur das einer von uns in der Box von Arrows - in diesen seligen Zeiten war die Boxengasse Freitags nach dem Training noch nicht geschlossen, zumindest halboffiziell offen - umgerannt hätte, nein, Marc eroberte einen Frentzenpinörpel, von dessen in den Ardennen natürlich benötigten Regenreifen. Frentzen erlitt Gott sei Dank keinen schweren Unfall aufgrund eines fehlenden Pinörpels am Reifen... Auch ein McLaren-T-Shirt, das D.C. aus den Händen fiel, gelang in den Besitz eines Clubmitgliedes.

Das tragische an diesem Rennwochenende war zunächst, dass es hat die ganze Zeit geregnet hat. Allerdings hielt insbesondere Flieges Jacke dem Regen und anderem Ungemach in Form von kleinen Steinen o.ä. eindrucksvoll stand.

Ohne Regen hätte es allerdings auch keinen Regentanz auf der Red Bull-Party gegeben, und dieser brachte nicht nur komplett nasse Klamotten. Der Preis für eine Dose unseres jetzigen "offizielles Club- Getränke" war allerdings dummerweise fast so hoch wie der Eiffelturm bei Nacht, aber es hat sich irgendwie gelohnt. Ein weiterer negativer Umstand des Wochenendes war, dass wir an sich zwar gute Stehplätze hatten (d.h. bequem und so, man saß schön am Hang im Schlamm), jedoch nichts vom Rennen außerhalb unseres Blickfeldes mitbekamen. Doch in selbigem passierte eigentlich nix spektakuläres, wenn man davon absieht, dass in einer Trainigssession Pedro Lamy nen Reifen verlor und abflog. So befürchteten wir zuerst, was später grausame Gewissheit werden sollte: Schummel-Schumi hatte das Rennen für sich ermogelt! Allerdings wurden wir auf dieser Fahrt Zeuge des wohl lautesten und die ekelhaftesten Töne machenden Autos, das je das Licht der Welt erblickte. Die Ligier fuhren mit einer solchen akustischen Penetranz durch die unter uns liegende Kurve, dass unser Trommelfell schon nach der Hälfte des Rennens aufgab.

Auf dem legendären Nachtreffen zu dieser Fahrt wurden die gesammelten Souvenirs präsentiert und ein 30l- Fass Veltins dem Erdboden gleich gemacht - und das zu sechst. "Das Fass muss leer!", war die oberste Devise, so dass in leere Erdnussdosen gezapft wurde, um nur einen der endlosen Behälter zu nennen, in die nachher gezapft wurde. Zu dieser Zeit verhielt sich das Sapp-Haus im übrigen noch friedlich.

Buch II, Kapitel 1

Da wir im nächsten Jahr nicht wieder die Schule bläuen wollten, um an einem Rennen zu partizipieren, reisten wir diesmal in den Sommerferien des Jahres 1997 mit den Eslohern auf ihren Weinberg nach Kisber, allerdings nur zu viert (Alex, wieder inclusive Sappmobil, Marc, Oliver, Torben).

Tip Club Arnsberg Nachdem wir uns von Marvins Nervphasen verabschiedet hatten, fuhren wir mit "Randy" zum Hungaroring, um endlich unseren Idolen beizustehen. "Heinz- Harald der Zweite, wir stehen auf deiner Seite!" stand auf unseren Fahnen geschrieben. Allerdings schnitt er nicht ganz so gut ab, was aufgrund der Originalität unseres Anfeuerungsrufes eigentlich nur verwundern kann.

Diesmal waren wir schlauer und hatten Tribünenkarten mit Leinwandsicht. Die konnten wir hervorragend nutzen, da wir die ersten auf der Tribüne waren. Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt. Wir sahen ein hochspannendes Rennen, indem der Formel 1- Weltmeister des Vorjahres, Damon Hill, auf Arrows ein unglaubliches Rennen fuhr und sein Sieg nur durch einen technischen Defekt kurz vor Schluß verhindert wurde. Er wurde nachher wenigstens Zweiter, schon wieder gewann Herr Schumacher.

Nach dem Rennen gelangten wir über einen 5m hohen Zaun auf die Strecke. Dort gingen die vier verbliebenen Clubmitglieder erneut auf Souvenirjagd, mussten diesmal allerdings fast ohne Mitbringsel die Strecke verlassen. Lediglich Oliver konnte ein Doktorshirt eines Streckenposten erobern und versuchte daraufhin, Schummel-Schumi unauffällig ein Bein wegzuoperieren, doch der lobenswerte Versuch scheiterte am Widerstand von Jean Todt.

Alex wurde dann auch noch in der Boxengasse das Portemonnaie incl. Bungeesprungbestätigung und Pass geklaut, weshalb er bis heute nicht beweisen kann, dass er tatsächlich rappeldicht Bungee gesprungen ist. Geld befand sich glücklicherweise nicht mehr im Portemonnaie, das hatte Alex in der Nacht vor dem Rennen verf...ääh, trunken, während Torben aufgrund eines Stromausfalls auf der Spassmeile dem Club ein paar Schnitzel geklauft hatte.

Auf der Rückreise mussten wir dann unseren passlosen Ungar noch über die Grenze schmuggeln, was den Fahrern Marc und Torben doch einige Schweissperlen kostete. Zum Glück hat ja alles geklappt und wir waren sogar pünkltich zu Unterrichtsbeginn in der Schule. Die Ausrede, wir wären noch wegen Menschenschmuggel in einem ungarischen Knast, wäre aber bestimmt auch ausreichend gewesen.

Das Fazit dieser Reise kann nur lauten: Die Ente war ganz lecker - nur ein bißchen Ungar!

Buch III, Kapitel 1

Am dritten Januarwochenende des Jahres 1998 konstituierte sich in der legendären ersten unordentlichen Versammlung dann der T.C.A. Der Club besteht seitdem aus sechs Vorstandsmitgliedern (Marc, Alex, Norbert, Oliver, Matthias, Torben). Es wurden natürlich sechs Ämter eingerichtet, nämlich zwei Mâitre, ein Kassenprüfer, ein Kassenwart, ein Propagandaminister und ein 2. Kassenwart.

Den beiden Anträgen um Eintritt in den Club von Christian und Dirk wurde stattgegeben. Aber nur wenn sie die Aufnahmeprüfung bestehen würden, dies taten dann beide mit Bravour.

Der Club besteht nun also aus zwei Mitgliedern, ohne Stimmrecht, und sechs Vorstandsmitgliedern, die aber auch nicht mehr zu sagen haben als alle anderen auch. Außerdem haben wir sogar eine politische Ausrichtung: überparteilich extremistisch in alle Richtungen.

In dieser Saison wurde unser Tippsystem dann von Marc in die EDV eingeführt. Er entwickelte ein schier undurchdringbares Excel- Formel- System. Doch blieb erste Anlaufstelle für verloren gegangene Tipse immer noch der Trockner der Familie Föhrer. Außerdem wurden für diese Saison erstmals die Faktoren eingeführt, die unser interessantes Tippsystem nur noch spannender werden ließen.

In die Geschichte ging die erste Tip-Siegerehrung ein, während der Heymer die Krone für die Saison 1997 aufgesetzt bekam.

Buch IV, Kapitel 1

1999, auf der 2. unordentlichen Versammlung wurde dann schon über den Euro diskutiert. Desweiteren wurde eine weitere Kategorie zur Ehrenanhäufung eingeführt: die Sternchensammlung im Husemannkeller. Matthias würde seine Fast- Food- Kette "Kentucky freits Schweine" aufmachen, um dem Ziel eines Weltunternehmens endlich näher zu kommen. Schließlich wollen wir mit 50 Jahren im Paddock- Club sitzen und uns besaufen, wenn unser eigenes Team mitfährt. Dazu brauchen wir aber Startkapital, welches wir durch die T.C.A.- Sportsbar einnehmen werden.

Da wir aber dafür auch kein Geld haben, spielen wir Lotto, aber bis auf winzige Lichtblicke sehr, sehr, sehr lange erfolglos (quasi bis heute).

Eine wichtige Neuerung war die Einführung neuer Ämter, da unsere Mitglieder ja auch was tun sollen (Schriftführer, Frauenbeauftragter, o.w.V.). Die Mitglieder erhalten nun auch Stimmrecht. In der Tipsaison ´98 hatte Dirk seine Nase vorn.

Buch IV, Kapitel 2
Tip Club Arnsberg

Nun hatten wir tatsächlich (fast) alle Abitur und waren dementsprechend nicht mehr auf der Schule. Dieser hatten wir jedoch nicht nur das Abi zu verdanken, sondern auch praktische Erfahrungen im Umgang mit Karnevalswagen und Klarkack, so dass der T.C.A. sich karnevalstechnisch auf die eigenen Füße stellte und den ersten den ersten T.C.A.- Karnevalswagen entstehen ließ.
Mit dem Thema: "Ist es Irrsinn oder Wahn, wir wollen auch in Arnsberg fahr´n", bewies der Club aufs Neue seine poetische Ader, in den Gesichtern der Zuschauer allerdings standen mehr Frage- als Ausrufezeichen. Naja, hohe Lyrik kann auch nicht jeder verstehen. Das T.C.A.-Racing-Team musste den stimmungsvollen Wagen allerdings ohne Marc befeiern, da dieser leider sein Bett mit Angina teilen wollte. In der T.C.A.-internen Abstimmung hatte das Thema "Ca. 2000 Jahre Jesus" keine Chance.

Buch IV, Kapitel 3

Nachdem wir aufgrund des Staatsdienstes im Jahr 1998 keine Formel 1- Reise unternehmen konnten, konnten wir uns 1999 auf eine weitere Reise ins "Ficki, Ficki 50 Mark" - Land freuen. Diesmal waren wir wieder zu sechst unterwegs (Alex, Oliver, Norbert, Dirk, Marc, Torben). Die Tour konnte den Kultstatus der ersten Budapesttour zwar nicht erlangen, hatte aber auf jeden Fall andere Höhepunkte.

Tip Club Arnsberg Einige Tage zu früh angereist, wurden wir Zeuge der von der Balatontourist Ag. organisierten Sonnenfinsternis. Unser Dank gilt heute noch Árpad Csákári und Béla Tóth, den Hauptorganisatoren dieses einmaligen Naturschauspiels. Durch unterschiedlichste Brillen, Sonnenfinsternisbrille, CD, normale Sonnenbrille, rosarote Brille, Klobrille oder auch gar nichts, hatten wir jederzeit den Durchblick durch die hin und wieder vorhandenen Wolken.

Unser neuestes Mitglied Ball (gesprochen Baal) war hier auch dabei und ging uns später ständig auf den Sack. So geschah es, dass wir uns einige Abende das Gehirn aus dem Körper gesoffen hatten, so dass jemand beim Luftgitarre spielen durch die Pavillonwand fiel. Doch waren wir immerhin noch in der Lage, aller Welt glaubhaft zu versichern, wir wären Norweger und kämen aus einem kleinen Dorf 500 km nördlich von Oslo. Besonders unsere durch lautes "AtleAtleAtleSkaardal!"-Rufen bewiesenen Sprachfähigkeiten konnten beeindrucken.

Während des nicht ganz so spannenden Rennens (es gab sage und schreibe 0 Überholmanöver!!) gingen wir durch Turnübungen mit Dirk den Leuten auf den Sack, weil wir beim ständig Fosters kaufen oder dieses wegbringen mussten (wir saßen natürlich wieder ganz oben). Dann gings wieder nach Hause ins traute Norwegen. Dabei wurde der unglaubliche Skatmarathon von sage und schreibe zwölf Stunden aufgestellt, und ein Mann, mit viel zu großer Nase für seinen Körper, funktionierte mindestens eine ganze Rolle Toilettenpapier zu Taschentüchern um.

Kaum wieder angekommen, zeigte die Elite, dass sie nicht nur Sport guckt. Marc, Alex und Oliver bewiesen beim dritten Arnsberger Altstadtlauf, dass Formel-1-Fans nicht nur klaufen, sondern auch laufen können. Bei seinem 11. Platz der Gesamtwertung gelang Oliver das Kunststück, seine beiden Teamkollegen zu überrunden, obwohl insbesondere Alex sich heftig dagegen wehrte (O-Ton Stadionsprecher: "Da gibt es ja noch einen richtigen Sprint um die Plätze - ach nee, der zweite muss ja noch ne Runde!").

Buch V, Kapitel 1

Auf der dritten unordentlichen Versammlung im Jahre 2000 wurde wieder allerlei Schabernack getrieben und wichtiges beschlossen. So ist das Phrasenschwein Analphabet, Ball schreibt sich Ball mit Dehnugs-L und Meike konnte keiner gewinnen. Desweiteren muss man Norbert kitzeln und ein paar Ämter wurden umgewählt und neu gestaltet. Christian wurde zum hohlen Priester und holt jetzt einen, wenn einer von uns stirbt. Zum Sieger des Jahres 1999 wurde Torben gekürt, aber nur, weil er immer was zu Essen mitbringt.

Buch V, Kapitel 2

Tip Club Arnsberg Wieder nahm der T.C.A. am Karnevalsumzug im schönen Arnsberg teil. Das Motto diesmal: "Dem Hakkinen sein Boxenluder, steht jetzt beim T.C.A. am Ruder".

Obwohl wir mit diesem Thema in der Zeitung genannt wurden und unsere Dichtkunst sich mal wieder selbst übertraf und in dem Spruch "Ist der Nürburgring auch nass, mit dem Schiff machts doppelt Spass" gipfelte, wäre es fast gar nicht so weit gekommen, da die Konstrukteure der MS DOS sehr verliebt in das von ihnen geschaffene Boot waren und lieber nackt durch Arnsberg gefahren wären.

Das größte Problem war, dass der Generator den nassen Nürburgring nur halb so lustig fand wie wir und zwischenzeitlich versoff. Dank Olivers und Torbens unermüdlichen Einsatz lief er aber am Neumarkt wieder, was Oli zu orgasmusähnlichen Ausbrüchen zwang. Das tolle Thema "Ca. 2000 Jahre Jesus" wurde wiederum blind abgeschmettert.

Buch VI, Kapitel 1

Auf der unordentlichen Versammlung am dritten Januarwochenende 2001 ereignete sich das übliche Schauspiel. Es wurden schmutzige Lieder gesungen und alle möglichen Ämter neuerfunden, abgeschafft und neubesetzt. Mâitre bleiben Alex (Newsletter) und Marc (Statistik). Torben bleibt Schriftführer und Norbert findet auch weiterhin den G., allerdings mit dem Zusatz, dass er sich mehr um das Internet kümmert.

Dirk wird nach dubioser Wahl Finanzminister, und Matthias bekommt als Frauenbeauftragter noch den Bereich der lokalen Medien hinzu. Christian bleibt Archivar bzw. hohlen Priester. Oli wird der "Schakka - du kannst es schaffen" - Minister.

Die entscheidendste Neuerung jedoch war die Einführung einer Tiprunde im Internet (noch umsonst - wir denken ja immer noch an unser Weltunternehmen, daher noch). Die letzte Saison (2000) vor der weltweiten Öffnung gewann schon wieder Torben vor Heymer und Marc.

Buch VI, Kapitel 2

Tip Club Arnsberg Natürlich wurde auch im Jahr 2001 am Lindwurm der Freude in Arnsberg teilgenommen. Dieses Jahr eröffneten wir die Grillsaison auf unserem Wagen. Der Themenvorschlag des Frauenbeauftragten "Ca. 2000 Jahre Jesus" wurde völlig zurecht ignoriert. Und endlich fand unser Wagen auch in der Bevölkerung die Bewunderung, die er verdiente: Die Würstchen fanden heißen Absatz. Man kann sagen, dass der Grillwagen der bis dato gelungenste Karnevalswagen seit T.C.A.- Beginn war. Auch der Slogan überzeugte in seiner Kürze jeden Zuschauer und fand breite Zustimmung: "Hunger, Durst - Bier und Wurst!"

Marc und Torben konnten von der Grillerei ncht genug kriegen und machten mit den Würstchen im Arnsberger Tunnel weiter. Nach dem Abbau hatte dann Norbert die leidige Aufgabe, Torben mit Mama Sapp ins Krankenhaus zu begleiten, da der eine zu blöd war, Sapps Haustreppe hochzugehen und die andere fahren konnte. Dieser hinterhältige Anschlag des Sapp-Domizils sollte nicht der letzte bleiben...

Dummerweise waren alle elitären Männer (und die elitäre Frau) Arnsbergs mittlerweile durch andere Hobbies wie Studium, Supermarktkasse, Bank oder Bauernhof so eingespannt, dass auch im ersten Jahr des neuen Jahrtausends keine Clubfahrt stattfinden konnte. Das ist doof.

Buch VII, Kapitel 1

Auch das Jahr 2002 wurde mit der obligatorischen unordentlichen Versammlung ordentlich eingeläutet. Mittlerweile war der Club immer tiefer in den Raum des Internets vorgedrungen und eröffnete immer mehr F1-Wütigen die Möglichkeit zur Teilnahme am Tipspiel. Doch auch in der Saison 2001 blieb der Gesamtsieg in Clubhand, Maitre Marc versteckte alle guten Tipse auf seinem Trockner und fuhr so überlegen den Gesamtsieg ein. Norbert errang den hervorragenden 27. Rang. Damit hatte er exakt 222 Punkte mehr als die Schlusslichter Mick Perl, Daniel Echtner, Helmut F. und Reinhard Mai, die alle keine Punkte zuließen.

Auch das Sappsche Haus meldete sich wieder zu Wort, indem es einen der Unseren hinterrücks und vorderkopfs dahinraffte. So konnte Mama Sapp mal wieder das Krankenhaus von innen betrachten nachdem Oliver sich Heymers Kopfhaut von innen betrachtet hatte. Dieser war nämlich auf den heimtückischen Anschlag des Garagentores nur unzureichend vorbereitet und ihm somit nicht gewachsen. Doch überlebte er, während das Tor eingeschläfert werden musste.

Buch VII, Kapitel 2

Nun stand schon wieder der Karnevalswagen vor der Tür. Nach zähen Verhandlungen konnten sich Vorstand und Mitglieder auf das innovative Thema "Ca. 2000 Jahre Jesus" einigen. Doch da niemandem ein toller Reim dazu einfiel, entschied man sich schließlich, eine Skihütte zu bauen und per Karnevalswagen nach Salt Lake City zu den Olympischen Spielen zu Reisen, obwohl die Olympiade streng genommen erst halb rum war. Aber "Nach dem Lauf zeigt Disls Uschi dem Hackl Schorsch gern ihre Skier" war ein zu toller Karnevalsspruch, um ihn nicht auch der staunenden Öffentlichkeit zu präsentieren. Mittlerweile war die Grillerei Tradition geworden, so dass unsere Würste der Arnsberger Bevölkerung dargereicht wurden. Lecker, lecker!

Im weiteren Verlauf des Jahres mussten wieder alle T.C.A.ler zu Hause bleiben, denn eine Clubfahrt war in weite Ferne gerückt.

Buch VIII, Kapitel 1

Schande überfiel den T.C.A. auf der unordentlichen Versammlung des Jahres 2003. Denn erstmals war es einem nicht-elitären Tipper gelungen, die gesamte Elite hinter sich zu lassen. So geht die Saison 2002 als eine schwarze in die Geschichte des Clubs ein. AXEWOOPIE gewann die Tipkrone. Immerhin kam Frauenbeauftragter Heymer noch auf den Bronzerang, bezeichnenderweise hinter einer Frau. Oliver wurde 21. Auch fand die Versammlung nicht wie gewohnt am dritten Januarsamstag statt, sondern bereits am 2.Januar, da Torben und Bort zu Studienzwecken in die Heimaten Jean Alesis bzw. Wojzech Skupiens mussten. Sonst war es aber ganz lustig, auch wenn es kein Fassbier gab, Alex sein Handy nicht im Griff hatte und sich um Dosenpfand kümmern musste.

Das Haus blieb friedlich, doch konnte uns eh nix passieren, da wir alle Schutzkopfbedeckungen trugen. Am nächsten Tag hatten alle sogar Helme.

Buch VIII, Kapitel 2

Helau, Alaaf! Karneval wurde wieder gefeiert. Dieses mal mit dicken Pferdeärschen auf einer Saloonwand und (natürlich) Würsten im Innern des Saloons. Mit lustigen Hüten bekleidet machten sich die T.C.A.-Cowboys auf, der Stadt den Frieden zu bringen. Doch diese war zu klein für uns zwei. Vielleicht war unsere Botschaft "Schützt alle eure Blagen, der Cowboy will sich schlagen!" auch nicht deutlich genug. Wahrscheinlich hätte das Thema "Ca. 2000 Jahre Jesus" den Absichten des Clubs mehr Durchschlagskraft verliehen, doch immerhin waren wir durch eine Karikatur des Obercowboys aus Texas zwischen den Pferdeärschen, die nebenbei bemerkt noch so manchen am Straßenrand ordentlich antörnten, politischer als die JU.

Buch VIII, Kapitel 3

Tip Club Arnsberg Im Jahr 2003 gab es zwar keine Clubfahrt im eigentlichen Sinn, jedoch konnten einige Mitglieder des Clubs zur Osterzeit nach Paderborn fahren, um dort 10km Eier zu laufen. Dies taten Oliver, Torben, Marc und Alex eindrucksvoll. Ihre gewonnenen Bronzemedaillen demonstrierten einen hervorragenden dritten Platz in der Teamwertung, und das, obwohl (oder gerade weil) Oliver als bester T.C.A.-Starter in 45:40 min 632. wurde. Es folgten Torben als 695. In 46:54, Alex in 49:37 auf Position 948 und Marc als Schlusslicht des Clubs mit einer Zeit von 50:52 auf dem hervorragenden 1071. Platz. Alle Clubmitglieder waren mit ihrem Abschneiden mehr als zufrieden und konnten ihre 4 Jahre zuvor markierten Bestmarken klar toppen. Als PR- Aktion war dieser Auftritt ebenfalls ein voller Erfolg, die neu geschaffenen Club-Trikots, ein Ensemble aus Blau und Blau, konnten der staunenden Öffentlichkeit vorgestellt werden und werden gerade auf den neuen Märkten im fernen Osten reißenden Absatz finden.

Buch VIII, Kapitel 4

Am 1. Mai war es soweit. Die unübersehbare Reviermarkierung des T.C.A. in Form eines Geländerstücks auf dem Arnsberger Schloßberg konnte nach 3jähriger intensiver Testphase endlich eingeweiht und für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Das Bollwerk gegen alle möglichen feindlichen Strömungen erfüllt seither seinen Zweck, nämlich Besuchern der Schloßruine von Ruhm und Ehre des T.C.A. zu künden. Höhepunkte der Feierlichkeiten waren der offizielle Akt, den die beiden Maitres am Geländer vollzogen und Meike, die endlich das Schild trug, auch wenn sie die dazugehörige Kleiderordnung missachtete. Anschließend ging es in einer feierlichen Prozession in das vorübergehende Clubheim an der Uferstraße, wo die diesjährigen Wahlen zur Miss 1.Mai 2003 stattfanden.

Buch IX, Kapitel 1

Auf der diesjährigen unordentlichen Versammlung konnte endlich wieder ein T.C.A.ler mit der Krone des Tipspiels gekrönt werden. Die Zeit der Fremdherrschaft, und dann auch noch die einer Person mit dem bescheuerten Namen AXEWOOPIE, ist vorbei. Alex entriss in der Saison 2003 dem schwarzen Herrscher die Krone und setzte sie sich selbst auf, auf dass er dem Club ein guter und weiser König sei.

Das dunkle Zeitalter ist vorbei, Mittelerde ist gerettet! WIR DANKEN FRODO! (Und natürlich auch Bilbo, aber der ist grad nicht da, der bringt den Ring weg!)

Buch IX, Kapitel 2

Hellas statt Helau!! So hieß es im Jahr 2004, als der T. C. A. in guter alter Tradition wieder am Arnsberger Karnevalsumzug teilnahm. Denn schließlich standen in diesem Jahr die olympischen Spiele von Athen im Blickpunkt des sportlichen Interesses. Der T. C. A. konnte sich seines Kommentars natürlich nicht enthalten und dichtete in unübertreffbarer Manier: „Olympia in Griechenland – Da steht doch nur die halbe Wand!“

In einer dramatischen Kampfabstimmung hatte sich dieses Thema auf der unordentlichen Versammlung gegen „Ca. 2000 Jahre Jesus“, „Ca. 39 Jahre Hunde im Weltall“ und „Marsflug“ (???) durchgesetzt. Das Publikum am Straßenrand freute sich über die zur Feier des Tages verteilten Würstchen ebenso wie es sich über die als „Römische Bauarbeiter auf einer griechischen Baustelle“ verkleideten Elitären wunderte.

Buch IX, Kapitel 3

Der Osterlauf in Paderborn wurde durch die zweite Teilnahme von T.C.A.-Mitgliedern in Folge zu einer festen Institution. Oliver konnte seinen internen Titel souverän verteidigen und seine Zeit sogar verbessern. Dennoch ließ er sich noch weitere Ziele offen, als er (natürlich mit voller Absicht) die magische Grenze von 45 Minuten um 3 Sekunden und die Top-100 seiner Altersklasse um einen Platz verfehlte.

Buch IX, Kapitel 4

Der T.C.A. geht in die Welt!!!! Da jedoch nicht alle diese Reise antreten konnten, lag es nahe, einen Repräsentanten loszuschicken. Und wer eignete sich dazu besser, als der Gründungsvater und Gastgeber zahlreicher rauschender Feste, Alex. So wurde am 1. Mai Abschied genommen und Frodo wurde um die Welt gesandt, um den Ring wegzubringen, das Böse zu vernichten und sich in Brasilien ein Mädchen zu angeln, weil es da nur Nutten und Fußball gibt. Das mit dem Bösen hat er nicht so ganz hingekriegt, denn schließlich gibt es immer noch so etwas wie Daniel Küblböck und Michael Schumacher. Aber das mit der Brasilianerin lief wie geschmiert, und schon kurz nach Alexs Rückkehr ein Jahr später traf Ceci in Arnsberg ein und brachte ein bisschen Brasilien mit ins Sauerland bzw. Ruhrgebiet.

Ob Alex seinen Auftrag, in aller Welt für Nachwuchs zu sorgen, um die Weltbevölkerungsstruktur zu unterwandern und so den T.C.A. der Weltherrschaft ein Stückchen näher zu bringen, zufrieden stellend erfüllt hat, wird sich in ca. 20 Jahren zeigen.

Leider blieb eine T.C.A.-Fahrt im eigentlichen Sinne aus, was wirklich traurig stimmte.

Buch X, Kapitel 1

Die unordentliche Versammlung des T.C.A. fand dieses Jahr unter besonderen Bedingungen statt. Denn erstmals fehlten zwei Elitäre. Alex brachte die Botschaft des T.C.A. um die Welt und Oliver entschuldigte sich mit der fadenscheinigen Ausrede, kurz vor den Examensklausuren zu stehen. (Aus den gleichen Gründen nahmen beide auch nicht am Karnevalswagen teil.)

Dennoch oder gerade deshalb wurde es eine legendäre Versammlung, die erst endete, als der Tag schon hoch auf war und somit ca. 18 Stunden dauerte. Dirk wurde als Sieger der F1-Tiprunde ausgezeichnet, er hatte endlich den richtigen Riecher bewiesen. Bei der Ehrung zur Sternchensammlung gab es Verwirrung, da jeder mal die Urkunden halten durfte und so am Ende leider keiner mehr wusste, wer gewonnen hat (vgl. Protokoll). Ämter wurden bestätigt und neu gewählt – insbesondere um das Amt des LMM gab es eine regelrechte Schlacht zwischen Heymer und dem Rest des Clubs, da Ersterer die Wahl so lange nicht annahm, bis er im vierten Wahlgang nicht mehr anders konnte.

Buch X, Kapitel 2

Um die Weltherrschaft auszuüben, muss die Welt erstmal gerettet werden. Diese Binsenweisheit nahm sich der T.C.A. an Karneval zu Herzen. So entstand ein extrem cooler Wagen, auf dem sich James Bond daran machte, Martini und Würstchen zu verzehren bzw. an die Bond-Girls vor und neben dem Wagen zu beglücken. Die diskutierten Themenvorschläge reichten von „Kreisverkehr erregt uns sehr“ über „Bauzener Polonaise“ bis hin zu „Die Temperatur wird immer wärmer – unser Wagen immer ärmer“. Das Thema „Ca. 2000 Jahre Jesus“ hatte keine Chance.

Buch X, Kapitel 3

Auch wenn es im Jahr 2005 keine weitere T.C.A.-Veranstaltung mehr gab, endete das Jahr dennoch überraschend versöhnlich. So läuteten kurz vor Jahresende die Hochzeitsglocken und Heymer ritt im Schweinsgalopp ins Glück!! So steht der T.C.A. am Ende des Jahres nun vor neuen Herausforderungen und man darf auf das Jahr 2006 gespannt sein, das einerseits von weiteren Aktivitäten ehelicher Art geprägt sein wird und andererseits im Zeichen von sportlichen Großereignissen wie den olympischen Winterspielen von Turin oder der Hallenhockey-WM der Damen in Eindhoven stehen wird… und war da nicht noch ´ne Fußball-WM…???

Buch XI, Kapitel 1

Wir sind Weltmeister! Das Jahr 2006 wird in die Annalen des Clubs der Herrlichen und Elitären eingehen, denn selten gab es so viele Aktivitäten im Club und drumherum! Auf das wir ein Loblied singen mögen der Gemeinschaft der Unwiderstehlichen Acht!

Aber der Reihe nach:

Das Jahr begann in guter alter Tradition mit der unordentlichen Versammlung. Was dort genau geschah, muss an dieser Stelle jedoch leider im Verborgenen bleiben. Mich deucht, Alex konnte den Titel des Clubsiegers erringen, und auch in der Gesamtwertung platzierte sich der Maitre auf dem Treppchen. Mit sehr guten 725 Punkten konnte er in der inoffiziellen Gesamtwertung die Bronzemedaille erringen (zum Vergleich: der Sieger der Saison 2006, Hans Föhrer, erreichte bei nur einem Rennen weniger schlappe 548 Punkte…). Wie dieser unglaubliche Abfall im Leistungsniveau zu erklären ist, mag nur der Himmel wissen.

Ansonsten blieb alles beim Alten auf der Versammlung: Dirk wurde abgeholt, wir haben Sapps Garten gedüngt und die dabei verlorene Flüssigkeit schnell wieder aufgenommen. Ball war auch da und ging allen auf den Sack.

Buch XI, Kapitel 2

Einen ersten Höhepunkt des Jahres 2006 bildeten die olympischen Winterspiele von Turin. Zu Ehren des Geburtstagskindes Norbert versammelten sich Marc und Oli am ersten Wettkampftag der Spiele und begossen diesen mit einem zünftigen Angel Martino und Schnaps vom Nachbarn.

Auch das lustige Fest mit Verkleiden und so stand wieder an. Dieses Mal ließen sich die unberechenbaren Acht wieder nicht in die Karten gucken und ignorierten entgegen ihrer Art sämtliche sportlichen Großereignisse des Jahres. Nicht die Fußball-WM oder Olympia standen im Fokus des Interesses; auch der mittlerweile in die Jahre gekommene Jesus lockte die Clubberer nicht auf den Wagen, ganz zu schweigen von irgendwelchen Tieren im Weltall. Dafür hatten alle Peter Lustig gefrühstückt und freuten sich wie üblich über Gegrilltes.

Buch XI, Kapitel 3

Nach Karneval tut allen das Fasten ja ganz gut. Das ist gesund und macht fit. Da traf es sich hervorragend, dass direkt im Anschluss an die Fastenzeit in Paderborn zum Lauf getrommelt wurde. Zwei der Elitären stellten sich dieser immer um Ostern wiederkehrenden Herausforderung, einer legte sogar die Strecke von 21,097km zurück, ohne zu Murren. Dabei war er so schnell, dass er das Ziel erreichte, bevor seine Kumpane überhaupt merkten, dass er schon da war. Doch auch der 10km-Mann machte seine Sache außerordentlich gut und kam unter einer Stunde ins Ziel.

Buch XI, Kapitel 4

Was sich 2005 durch Läuten der Glocken schon angekündigt hatte, wurde Ende April endlich Wirklichkeit: Frau Steinkemper wurde 60!! Zur Feier des Tages bestiegen die unverwüstlichen Acht den Ettelsberg und verabschiedeten Heymer aus dem Junggesellenstand. Das war eine zünftige Sause, die durch den am 30. April verstärkt fallenden Schnee noch verschönert wurde. Mann, was haben wir uns in dem Lift den Arsch abgefroren! Damit uns nicht zu kalt wurde, tranken wir viel kaltes Bier, denn innen kalt – außen warm, so sagt ein altes Sprichwort.

Heymer kostete seinen letzten Tag in Freiheit noch einmal richtig aus, auch ein Klotz am Bein hinderte ihn nicht an der ein oder anderen Eroberung. Hier kam ihm zweifelsohne seine jahrelange Erfahrung als Frauenbeauftragter des Clubs zu Gute.

Da sich die Elitären an diesem Tag noch nicht (genug) daneben benommen hatten, besuchte eine Abordnung des Vorstands noch den 70. Geburtstag von Mama Norbert. Was als peinliche Aktion gedacht war, endete jedoch in Jubelgesängen (fast) aller Gäste, die sich über den unerwarteten Besuch wie Bolle freuten.

So mag uns Heymers letzter Tag und Macharetes 80. Geburtstag immer in guter Erinnerung bleiben.

Buch XI, Kapitel 5

Doch nun hieß es, sich wieder auf die sportlichen und damit wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Endlich Anstoß! Worauf man seit Charles Dempseys grandioser Enthaltung gewartet hatte, wurde nun Wirklichkeit! Der Ball rollte und alle rollten mit! Public Viewing erfasste die Republik, die vier Wochen lang in Schwarz-Rot-Gold gehüllt schien. Insbesondere Norbert bewies nahezu hellseherische Fähigkeiten, als er sich vor dem Spiel Deutschland gegen Polen neu einkleidete und sich ein Polen-Trikot zulegte. Nach dem Sieg des DFB-Teams waren die Polen auch schon wieder ausgeschieden und der Kopfmensch konnte sein Trikot direkt wieder einmotten. Was haben wir gelacht! Aber vielleicht war’s ja besonders billig, das Trikot… Der Rest des T.C.A. jedenfalls freute sich über die Erfolge von Klinsis Jungs und eröffnete die WM standesgemäß im Garten des Clubheimes mit jeder Menge Bier und v. a. Fleisch. Welch’ ein Fest sollte die nächsten Wochen folgen! Klose traf, Lehmann hielt, die Argentinier traten, Frings nicht (…oder nur so’n ganz kleines bisschen). So vergingen vier herrliche Wochen – ein wahres Sommermärchen – bis im Halbfinale in der verdammten 119. Minute…Ecke Italien…zu kurz abgewehrt… Pirlo… Grosso… Scheiße!!!

Buch XI, Kapitel 6

Mitten in Zeiten der Fußball-WM ein weiteres Großereignis: Der Kaiser heiratete seine Heidi! Hartnäckige Gerüchte besagen, dass dieser Coup auf Frau jetzt Beckenbauer zurückging, die Angst hatte, dass ihr der Franz von der Kanzlerin persönlich ausgespannt wurde. Doch wir wissen es besser: Der T.C.A selbst in Form von Heymer gab mit seiner WM-Hochzeit das Vorbild für die Kaiserhochzeit ab. Da Heymer allerdings (und wir mit ihm) die WM-Spiele Schweden vs. Trinidad / Tobago, England vs. Paraguay und v. a. Argentinien vs. Elfenbeinküste, das als bestes Spiel der Vorrunde in die Annalen der FIFA eingehen sollte, verpasste, war gleichzeitig unter Beweis gestellt, wer in Heymers Beziehung die Hosen anhat! Dennoch oder gerade deswegen sei an dieser Stelle nochmals ein kräftiger Glückwunsch ausgesprochen, der T.C.A. hat kein Mitglied verloren, sondern eine Schildträgerin gewonnen!

Die neun lustigen Acht verbrachten einen tollen Tag, der, nachdem sich die Braut auch endlich mal in die Kirche begab, in Arnsbergs Burgruine seine Fortsetzung und letztlich auch seinen Abschluss fand.

Der ganze Club traf sich, um das junge Glück zu feiern und ordentlich zu schädigen. Dabei imponierten die übrigen magischen Sieben mit ihren Gesangskünsten und legten dar, dass man auch als Bauer Spaß haben kann. Das wurde dann auch als Entschädigung für die verpassten WM-Spiele akzeptiert.

Buch XI, Kapitel 7

Kaum war die eine Hochzeit verdaut, hörte man schon wieder was bimmeln. Daher versammelten wir uns in den Nonen des August erneut und sagten Auf Wiedersehen zum Maitrologen. Dafür begaben wir uns zum Möhnesee und gingen Tretbootfahren und Schwimmen. Das Wetter war zwar nicht ganz so ideal, aber im Regen schwimmen ist schon ne coole Sache. Das fand auch Bort, aber zu seinem eigenen Leidwesen war er zu faul. (Dieser sein Ausspruch sollte für uns ebenso rätselhaft bleiben wie sein Polen-Trikot-Kauf.)

Der Tag wurde beschlossen auf dem Muffrikaner Schützenfest. Hier stellte der angehende Bräutigam seine Ehefähigkeit unter Beweis und feierte ein schönes Fest zu Ehren seiner nun im Junggesellenstand zurückgelassenen Freunde (…Okay, und Heymer).

Buch XI, Kapitel 8

Eine alte Weisheit besagt, dass dort, wo eine Tür geschlossen wird, sich zugleich eine andere auftut. So erging es auch dem Statistiker. Denn kaum hatte er den letzten fremden BH geschwenkt (und zurückgegeben, die feige Sau), begab er sich in die Kirche, um zu geloben, künftig nur noch Einer an die Wäsche zu gehen. Und wie bei der Bauernhochzeit zeigte sich auch hier, wer oben liegt: So heißt Marc immer noch so wie vorher, auch wenn er dafür, wie Insiderquellen behaupten, auf entscheidende Mithilfe seines Vaters angewiesen war. Aber Name ist Name, und so an dieser Stelle nochmals ein dreifach kräftiges „Happy Weddingday“ für den einzig wahren Klassenbuch-Föhrer.

Nach dem feierlichen Ja zur ewigen Gefangenschaft der Ehe wurden kräftig Rosen geschwenkt und mit Hilfe von flugs herbeigeholten Sekt Salutschüsse auf das Paar abgegeben, bevor es in Wosis Festhalle so richtig zur Sache ging.

Da die Gemeinschaft des Nürburgrings mittlerweile schon Erfahrungen im Feiern von Hochzeiten hatte, nahmen die acht Freunde ihre Herzen in die Hände und packten die Leidenschaft in die Beine und begingen auch dieses Fest mit Einsatz und Hingabe. Ob beim Schleiertanz oder an der Theke, der T.C.A. bot überall den passenden Rahmen für einen fulminanten Start in die Ehe. Und wieder verlor der Club nichts bzw. niemanden, sondern er gewann, und zwar dieses Mal eine… Okay, noch ne Schildträgerin (langsam isses aber auch mal gut, wir könnten mal ne Kellnerin oder so gebrauchen)!

Buch XI, Kapitel 9

Unbeeindruckt von diesem Feiermarathon nahm es einer der Unseren eine Woche später auf sich, auch einen richtigen Marathon zu bestreiten. Dies gelang in geradezu unglaublicher Manier. In der Fabelzeit von 3:51:59h beendete Oliver den Münster-Marathon auf einem beachtlichen 1054. Rang. Damit ist er unbestritten der schnellste aus der Reihe der Fantastischen Acht und kann definitiv am längsten. Wichtig war jedoch die Öffentlichkeitsarbeit, die Oliver bei seinem Debüt auf der traditionsreichsten Laufstrecke leistete. So wurde er vor tausenden von Fans am Prinzipalmarkt vom „Stadionsprecher“ mit „Und hier kommt mit der Nummer 753: Oliver Daldrup vom … Tip Club Arnsberg!“

Worauf alle in lauten Jubel ausbrachen.

Buch XI, Kapitel 10

Und noch einen weiteren Grund zum Jubeln hielt das Jahr 2006 für die Acht Freunden bereit: Es gab sie wirklich, kein Gerücht, alles echt wahr: Die erste Clubfahrt seit 1999. Sieben Jahre der Schande und der Verfehlungen waren vergangen, als sich Alex, Marc und Norbert auf den Weg zum Hockenheimring machten, um die DTM in die Winterpause zu verabschieden. Verabschiedet wurde auch Jean Alesi, und zwar in den Ruhestand.

Als dieser unter Tränen „Au revoir et Adieu“ sagte, war es leider Niemandem vergönnt, ihm zum Abschied mit einer „Allez-Jean-Allez-Fahne“ zu winken, denn Alex, der der einzige im weiten Rund des Rings war, der sich mit Hilfe einer solchen als Alesi-Fan zu erkennen gab, hielt es in diesem sporthistorisch einmaligen Moment für wichtiger, seinem kleinen Freund mitsamt der Flagge die öffentlichen Toiletten zu zeigen.

Des Weiteren wurde gegrillt, was der Wald hergab (gibt es den Wald jetzt eigentlich noch?) und der Rauch immer schön in Alexs Familienkutsche gepustet, damit den irgendwann kleinen Maitres schon im Auto der liebliche Duft eines Grills das Leben versüße.

Damit wäre der Abschluss dieses ereignisreichen Jahres gemacht, und gleichzeitig ein Blick in die Zukunft geworfen. Denn wer weiß, welcher der unglaublichen Acht sich zuerst fortpflanzt…Man darf gespannt sein, Wetten werden jederzeit angenommen…

Buch XII, Kapitel 1

Keine große Überraschung zu Beginn des Jahres: Wieder eröffneten die Elitären ihre Saison mit der unordentlichen Versammlung, diesmal war es die Zehnte ihrer Art. In denkwürdigen Wahlakten wurden alle bisherigen Ämter bestätigt, auch wenn es dieses Mal Kandidaten wie „Das Huhn dahinten“ oder „Magdalena Achter“ aus dem Rennen zu werfen galt. Ein neues Amt wurde auch geschaffen: Henrik Wanninger wurde zum Gay-Keeper ernannt.

In der Tippsaison 2007 bahnte sich ein ähnlich dramatisches Finale an wie in der F1 selbst. Im letzten Rennen stellte Alex wie der Eismann den Saisonverlauf auf den Kopf und fing mit 552 Punkten den bis dahin unangefochten führenden Dirk noch ab. Christian überraschte mit einem dritten Platz. Auf den letzten beiden Plätzen gibt insbesondere der Abstand zwischen Platz 7 (Norbert mit 444 Punkten) und dem rettenden Ufer Platz 6 (Oliver mit 502 Punkten) zu Denken. Somit war die Punktedifferenz zwischen Platz 6 und 7 um 8 Punkte größer als der Abstand zwischen Platz 6 und 1.

Buch XII, Kapitel 2

Wieder hieß es, aus den Sauerländern Rheinische Frohnaturen zu machen. Diesmal gelang uns dies, indem wir unseren Helden der 80er Jahre, dem A-Team, einen eigenen Wagen widmeten. Der Wagen wurde schwarz angemalt, und wir verkleideten uns als Mitglieder des A-Teams, was allerdings von den Massen an der Straße lediglich mit Kopfschütteln quittiert wurde. In die Geschichte eingehen wird insbesondere die Verkleidung Alexs als B. A.

Buch XII, Kapitel 3

Bestzeiten-Tag in Paderborn. Die unentwegt laufenden TCA-Mitglieder Marc und Oli steigerten bei jeweils fantastischen Rennen ihre Bestzeiten im 10 bzw. 21,1km-Lauf auf 49:04 Min und 1:39:12. Anschließend belohnten sich beide mit allem Bier, was in Paderborn am Karsamstag noch zu kriegen war. Als das nicht reichte, bettelten sie im Zug nach Hamm bei zwei Kölner Hooligans, die sich nach eigener Aussage wunderten, dass sie noch nicht bundesweit Stadionverbot hätten und im Stuttgarter Knast durch die Gitterstäbe pissten („Was sollten die denn machen – uns rauswerfen??“)

Buch XII, Kapitel 4

Und wieder war es soweit: Der TCA ging auf große Fahrt. In diesem Jahr ging es zu unseren holländischen Freunden nach Zandvoort. Mit von der Partie waren Marc, Norbert, Alex und Christian.

Nachdem man wie üblich zu spät losgefahren war, konnte man in der ersten Nacht nur noch einen Platz auf einem Spießer-Campingplatz ergattern. Hier wurde die ganze Nacht Skat gespielt und schon einmal ordentlich vom Bier getrunken, so dass sich das TCA-Quartett auch noch von Assi-Tussen beschimpfen lassen musste. Das ließen sich die vier Hobbits natürlich nicht gefallen und zogen kurzerhand auf einen richtigen Campingplatz um. Dort protzte man mit dem kompletten Club-Equipment und tanzte auf den bis zum Anschlag aufgedrehten Boxen. Da man schon am ersten Abend die Biervorräte vernichtet hatte, ergatterte man noch eine herrliche Palette Dosenbier und transportierte diese mit einer Rikscha zurück zum Zeltplatz – man ist ja schließlich die Elite. Das Rennen hielt nicht, was es versprach, es war allerdings saukalt. Dies hielt die vier Weicheier auch davon ab, in die nahgelegene Nordsee zu springen. Dennoch bezeichneten die Weltenbummler diese Tour als sehr gelungen und bereuen nichts.

Buch XII, Kapitel 5

Im August des Jahres richtete der TCA Zum ersten Mal eine eigene Sommerparty aus. Hier stand der gesellige Teil des Clublebens im Vordergrund. Da sich der TCA nicht gewaltsam von der Außenwelt abschotten möchte, wurden auch Freunde des Clubs eingeladen. So viele scheinen wir jedoch nicht zu haben. Ein großer Dank gilt Philipp, der nun den Ehrentitel „Freund des TCA“ tragen darf.

Buch XII, Kapitel 6

Was sich im Jahr 2006 durch das Läuten der Hochzeitsglocken schon angekündigt hatte, wurde 2007 endlich Wirklichkeit. Die am Ende des letzten Buches aufgeworfene Frage, welcher der unglaublichen Acht sich zuerst fortpflanzt (und davon weiß…), ist nun für alle Ewigkeit beantwortet. Natürlich konnte diesen Ruhm nur der Frauen- und Familienminister einheimsen. So erblickte am 22. Oktober das neue assoziierte Mitglied mit der Nummer 1.1 das Licht des Bauernhofs. Im bürgerlichen Namen führt er den Doppelnamen Franz Iska. Der ungarisch klingende zweite Name ist eine Hommage an einstige Clubfahrten ins Land der Paprika und Sonnenfinsternisse. An dieser Stelle natürlich nochmal die herzlichsten Glückwünsche an Matthias zur Vaterschaft – beim nächsten Mal wird’s bestimmt nen richtiger Junge!

So kann der TCA gestärkt und frohen Mutes ins Jubiläumsjahr gehen, denn seine Zukunft scheint durch die gezielte Nachwuchsförderung gesicherte als je zuvor.

Buch XIII, Kapitel 1

Am 12. Januar des Jahres 2008 versammelten sich die Herren des Tip Club Arnsberg zur Überraschung aller im Hause Sapp an der Uferstraße Nummero 6 in Arnsberg. Wieder gab es viel zu bereden, was die Veranstaltung in ungeahnte Längen trieb. Insbesondere die Wahlvorgänge trieben so manchem müden Internetminister die Schweißperlen auf die Stirn. Nach harten Kampfabstimmungen setzte sich jedoch wie gewohnt die Elite durch und machte bei den zu vergebenen Ämtern das Rennen. Zum Familienminister wurde erstmals Dirk O’ The Bold gewählt, wobei er nur knapp gegen Ann-Karin Flatland das Rennen machte. Das Amt des Hohlen Priesters liegt jetzt in den Händen Matthias’, der sich in einer atemberaubenden Stichwahl gegen die Entfrauen durchsetzte.

In der Tipsaison 2008 holte sich Dirk den ersehnten Titel. Bei dem auch aus Tippersicht extremst spannenden letzten Rennen konnte er einen Punkt Vorsprung vor Alex ins Ziel retten. Der dritte Platz ging nach einer starken zweiten Saisonhälfte an Torben, vor Marc und Oli.

Buch XIII, Kapitel 2

Nach jahrelangem Dasein in der Fast-Bedeutungslosigkeit gelang dem T.C.A. endlich der Sprung in die Akten und Amtsstuben der Republik: Wir sind e. V.. Nach einem allen an den Nerven zehrenden Verfahren, in dem weder vor Telefon- noch vor Postketten zurückgeschreckt wurde, konnte die Gründungsurkunde unterzeichnet werden. Als erste Vorsitzender fungiert Alex Sapp, da er als einziger in Arnsberg wohnt.

Buch XIII, Kapitel 3

Das Motto des Karnevalswagens 2008 war natürlich schnell gefunden: 10 Jahre T.C.A. – Galaktisch gut! Dabei mutierten die Jungs zu silbrig-glänzenden Aliens und waren völlig losgelöst. Auch die Wurst kam bei allen Beteiligten wieder sensationell gut an. Jesus stand nicht auf der Rechnung, wahrscheinlich, weil sein Jubiläum nicht ganz so rund war und nur mit einer ca.-Angabe hätte gekennzeichnet werden können.

Buch XIII, Kapitel 4

Nachdem die Fastenzeit beinahe an ein Ende gekommen war, mussten Marc und Oli natürlich wieder durch Paderborn rennen. Das war hart!! Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeregen rannten die beiden so schnell sie konnten, damit sie wieder ins Warme kamen. Oli war nach zwei Jahren auf der Halbmarathon-Distanz auch wieder auf die 10km umgestiegen und absolvierte diese in 43:46 Min, was ihm den 330. Platz und eine Bronzemedaille einbrachte. Marc kam als 1244. in für das Wetter beachtlichen 55:11 Minuten ins Ziel und gewann ebenfalls Bronze.

Buch XIII, Kapitel 5

Im Mai machte sich ein Teil des Clubs auf große Fahrt zum kranken Mann am Bosporus. Man kann darüber streiten, ob es sich um eine Clubfahrt handelte, zumal auch Weibsvolk anwesend war. Doch weil’s so schön war, hier eine kurze Zusammenfassung von Susi:

Alex, Dirk und Julia fröhnten den türkischen Basaren. Dabei machte es sich bemerkbar, dass Julia eine Frau ist, denn es wurde eingekauft wie die Bescheuerten! Bei dieser Shopping-Orgie machten auch Dirk und Alex mit, was bedenklich stimmen sollte. Die Ehre, die einzige Frau im Club zu sein, gebührt doch eigentlich Oli – sollte ihm diese Stellung streitig gemacht werden?

Als alle ihre Garderobe erneuert hatten und auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt bestaunt waren, konnte man sich der Formel 1 widmen, die zufälligerweise an diesem Wochenende ebenfalls in Istanbul gastierte. Doch zeigte sich auch hier die weibliche Seite von Alex und Dirk: Anstatt den auf dem Basar erstandenen Hund artgerecht auf dem Grill zuzubereiten, überkam sie das Mitleid und sie ließen den kleinen Racker wieder frei. Dummerweise taten sie dies genau in dem Moment, in dem Bruno Senna mit 280 Sachen in seinem GP-2-Mobil vorbeikam. Das Ende vom Lied ist ein toter Hund, dessen Einzelteile nun nicht mal mehr für den Grill verwertbar waren, eine gebrochene Vorderachse und ein ziemlich sauer reagierender Bruno Senna.

Buch XIII, Kapitel 6

Wieder drohte es einen der Elite zu erwischen: Torben hatte zur Hochzeit geladen. Die konnte natürlich nicht stattfinden, ohne dass man Torben ordentlich aus dem Junggesellenstand verabschiedet hätte. So betrat der Chronist am 20. Mai um 15.39 Uhr den Zug nach Willingen, wo er irgendwann auch ankam. Der Rest ist jedoch nur noch überaus bruchstückhaft überliefert: Zug – Kneipe – Torben als singende Jukebox – mieser Tanzschuppen – Taxi und dazwischen jede Menge Bier etc. Der Chronist entschuldigt sich für das Fehlen von Details, geht aber davon aus, dass genau dies für einen Abend voll Qualität bürgt.

Buch XIII, Kapitel 7

Nun stand auch die richtige Clubfahrt auf dem Programm. Bewährtes soll man belassen, und so ging es für Marc, Norbert und Alex wieder an die Nordsee nach Zandvoort. Weil es romantischer ist, schliefen die drei in einem großen Zelt und kuschelten sich in ihren großen Schlafsack. Doch ansonsten verhielt man sich, wie sich das für den T.C.A. auf Fahrt gehört. Bei ordentlich gegrilltem Fleisch, einem Skatspiel und einer zwischenzeitlichen Abkühlung in der Nordsee verging die Zeit wie im Flug. Zudem erfreute man sich an den Genüssen des Flunkyballspiels. Das alles machte man so lange, bis sich die Zeltplatzleitung genötigt sah, den Strom zu kappen und den Grill eigenhändig zu löschen. Wer aus diesen Zeilen schließen möchte, die drei Jungs hätten sich benommen wie pubertierende Jungs, liegt komplett daneben: Schließlich sei man extra an die Nordsee gefahren, weil man sich für Rock am Ring zu alt fühle, so einer der Teilnehmer der Clubfahrt.

Buch XIII, Kapitel 8

Kaum waren die drei wieder in deutschen Landen, stand auch schon das nächste Großereignis vor der Tür: Nachdem Torben ja schon den Abschied vom Junggesellendasein zelebriert hatte, schritt er am 26.Juli zuerst ins Standesamt und dann vor den Traualtar, um Anke zu seiner und damit auch unserer Anke zu machen. Bei 30 Grad im Schatten wurde das Band zwischen Torben und T.C.A.-Frau Nr. 3 besiegelt. Wie sich das gehört, leistete dabei der T.C.A. im entscheidenden Moment die nötige Unterstützung, indem er einfach schwieg. Da wir alle hinterher ganz normal weiterreden und -feiern konnten, ist davon auszugehen, dass niemand etwas gegen die Verbindung einzuwenden hat – im Gegenteil, an dieser Stelle sei dem jungen Glück nochmal ein großer und feierlicher Glückwunsch ausgesprochen!

Buch XIII, Kapitel 9

Am 13. Dezember war es schließlich soweit: Der T.C.A. beging feierlich das Jubiläum seines 10jährigen Bestehens. Dazu hatte man extra eine Portion Schnee in den Arnsberger Wald bestellt und die altbewährte DRK-Hütte angemietet. Feierlich konnten die Siegerehrungen des Jahres vorgenommen werden und auf zehn Jahre bewegte Geschichte zurückgeblickt werden, die hier nicht im Einzelnen rekapituliert werden kann, weil sich die Chronik dann immer weiter um sich selbst drehen würde, bis sie schließlich ein Loch ins Raum-Zeit-Kontinuum reißen und in dem dadurch entstehenden schwarzen Loch die ganze Erde verschlingen würde. Im Interesse der Menschheit belässt es der Chronist daher auf den Hinweis auf eine sehr ordentliche Party und bedankt sich bei allen Mitwirkenden für zehn Jahre T.C.A.!

Buch XIV, Kapitel 1

Erneut wurde das Clubjahr feierlich durch eine unordentliche Versammlung eröffnet, die sich in der Nacht vom 10. Januar auf den 11. Januar 2009 ereignete. Es ging heiß her in der Uferstraße: In guter Tradition wurde sich gegenseitig beschimpft und BUH-Öhrns gerufen, nachdem alle Clubmitglieder erzählt hatten, was sie das Jahr so alles angestellt hatten. Bemerkenswert insbesondere der Wunsch von Matthias, das Amt des Familienministers zu übernehmen, damit er noch einen nachlegen könne (s. u. Kap. 5).

Die Wahlen wurden überschattet von zahlreichen Anschlägen durch sinnlose Kandidaten-Aufstellung. So wurde heftig abgestimmt, bevor in den verschiedenen Ämtern Gegner wie Horst Eichoskar, Dr. Helmut Kohl, Hanni & Nanni oder Schwester Birgit aus dem Rennen geworfen werden konnten.

In der Tipsaison 2009 konnte Dirk seinen Titel verteidigen – wohl v. a. aufgrund der Tatsache, dass er am konstantesten getippt hat. Die Verfolger auf den Plätzen 2-5 (Torben, Alex, Oli, und Marc) hatten zwar immer mal wieder gute Tipse bereit, aber auch schlimme Abstürze, so dass Dirks Erfolg folgerichtig erscheint. Christian hatte die Saison eigentlich schon am ersten Tipptag verloren und holte – dafür durchaus bemerkenswert – den sechsten Platz vor Norbert. Matthias brachte das Kunststück fertig, am Ende der Saison ca. 250 Punkte Rückstand auf den siebten aufzuweisen!!

Buch XIV, Kapitel 2

Nur wenige Tage nach der unordentlichen Versammlung konnte der TCA ein neues Mitglied begrüßen. Am 19. Januar hielt es der kleine Marie(us) nicht mehr im Mutterleib aus und beehrte Marc, Christina und den Club mit seiner Anwesenheit auf dieser Welt. Damit hat der TCA nun schon zwei Söhne und der kleine Franz einen Spielkameraden. Herzlichen Glückwunsch an Marc und Christina!

Buch XIV, Kapitel 3

Helau Helau, wir feiern den Klimawandel! Auf einer großen ukrainischen Fahne sonnte sich an Kannewal ein Schneemann und erfreute sich an leckeren Cocktails. Wir waren auch alle Schneemänner und erfreuten uns wie üblich an Wurst und Bier. Auch nicht schlecht!

Irgendwas sollte das Ganze auch mit Opel zu tun haben – was genau, konnte allerdings niemand so recht erklären. Spontane Befragungen am Straßenrand blieben ohne Ergebnis.

Buch XIV, Kapitel 4

Ostern stand wieder vor der Tür und damit auch der übliche Lauf durch Paderborn. Oli und Marc hatten sich angemeldet, doch nur der erstgenannte Name erschien auf der Startliste des 10km-Laufes. Die erreichte Zeit von 57:46 Minuten lässt erahnen, wer sich tatsächlich hinter dem Namen verbarg und wer im letzten Moment kneifen musste, da er sich in der Hansestadt Hamburg auf Tournee befand.

Buch XIV, Kapitel 5

Angekündigt und gehalten! Als Matthias sich zu Beginn des Jahres für das Amt des Familienministers bewarb, war eines seiner Wahlversprechen, nochmal ordentlich nachzulegen. Das hat er offensichtlich zügig getan, und so konnte am 5. Oktober Fritz auf die Welt geholt werden. Der dritte TCA-Sohn! Fantastisch! Weiter so, Jungs. Ein großes Lob und der herzlichste Glückwunsch an Matthias und Yvonne. Irgendwann sollte aber auch mal ein ganzer Junge dabei rausspringen, mit wem sollen die Mädels denn in 14-16 Jahren sonst knutschen?

VIVE LE T.C.A.